
Lusen
Ferienhaus / Ferienwohnung
Unser Tipp:
Ferienhaus / Ferienwohnung Schrank
in Furth bei Haus i. Wald (Grafenau)
Ferienwohnung: Unsere komfortable Ferienwohnung, mit separatem
Eingang, befindet sich im Erdgeschoß und bietet Platz für 4-5
Personen Übersicht: 80 m², 2 getrennte Schlafräume (1x mit
Doppelbett, 1x mit 2 Einzelbetten), Zustellbett möglich, Bad mit Dusche
und Waschmaschine, separates WC. Die Küche mit Essecke ist komplett
ausgestattet und verfügt über Mikrowelle, Kaffemaschine, Toaster uvm.
Radio und Sat-TV, Parkplatz, eigene Liegewiese und Sitzecke stehen zur
Verfügung. Im Wohnzimmer befindet sich ein gemütlicher Kaminofen. Die
Preise sind als Übernachtungspreise für die Ferienwohnungen
einschließlich, Wäsche und Endreinigung angegeben.
Appartment: Das gemütlich eingerichtete Appartement befindet sich
im Dachgeschoss und ist ideal für zwei Personen. Auf Wunsch
Frühstück möglich! Übersicht: 35 m² komplett
ausgestattet für zwei Personen Wohn-/Schlafraum mit Küchenzeile und
Essecke Dusche/WC, Waschtisch, Radio und Sat-TV, Parkplatz Im Garten kann die
Liegewiese und eine separate Sitzecke mit Überdachung benutzt werden. Die
Preise sind als Übernachtungspreise für das Appartement
einschließlich, Wäsche und Endreinigung angegeben.
Ferienhaus: 80 m² für bis zu 5 Personen, komplett
eingerichtetes Wohnzimmer, 2 Schlafzimmer, Küche, Essecke, Dusche/WC,
große Sonnenterasse, Parkplatz, Liegewiese, teilweise behindertengerecht.
Die Preise sind als Übernachtungspreise für das Ferienhaus
einschließlich Endreinigung angegeben. Strom und Kurtaxe werden extra
berechnet. Wäsche wird nur nach gesonderter Vereinbarung gestellt.
Lusenregion im Bayerischen Wald
Der Lusen gehört mit seiner Höhe von 1373 Metern nach dem Rachel und dem Arber zu den höheren Bergen im Bayerischen Wald. Er liegt wie auch der Rachel und der Großer Falkenstein im Nationalpark Bayerischer Wald dicht an der Grenze zu Tschechien. In der Umgebung liegen die Ortschaften Waldhäuser, Hohenau, Mauth und Finsterau, von allen führen Wanderwege zum Gipfel. Er ist ein beliebtes Wanderziel des Bayerischen Waldes mit einem weit reichenden Panorama in sämtliche Richtungen. Der mit Granit-Felsblöcken vollständig bedeckte Gipfelbereich wurde einer Sage nach vom Teufel über einem Goldschatz aufgetürmt. Tatsächlich ist der Felsgipfel eine geologische Sehenswürdigkeit, die den Lusen unverwechselbar macht. Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) hat im September 2005 das Blockmeer am Gipfel des Lusen mit dem Gütesiegel Bayerns Schönste Geotope ausgezeichnet. Nun gehört das Blockmeer offiziell zu den bedeutendsten geologischen Naturwundern Bayerns. Dieses Blockmeer am Grenzkamm zwischen Bayern und Böhmen ist durch eiszeitliche Erosion, vor allem durch Frostverwitterung in der Quartärzeit, entstanden. Nur wenige Meter unterhalb des Gipfels befindet sich das Lusenschutzhaus, das auch im Winter am Wochenende bewirtschaftet wird und Übernachtungsmöglichkeiten bietet. Hier beginnt die lange Schlittenabfahrt (Winterweg), derentwegen auch bei hohem Schnee erstaunlich viele Ausflügler die Mühe des Aufstiegs auf sich nehmen. Der sogenannte Sommerweg beginnt wie der Winterweg in Waldhäuser und führt über die Westseite, zum Schluss sehr steil über die "Himmelsleiter" (Steintreppe) auf den Gipfel.
Wandern am Lusen
Im Norden kurz unterhalb des Gipfels befindet sich die Grenze zu Tschechien. Unterhalb des Gipfels befindet sich in westlicher Richtung der historische Böhmische Steig. Dieser war Teil des alten Handelsweges Goldener Steig. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs bemühen sich die Gemeinden Neuschönau und Modrava, diesen Grenzübergang an den blauen Säulen wiederzueröffnen. Aufgrund negativer Gutachten über die Auswirkungen auf die Natur im Nationalpark Sumava verhinderte das tschechische Umweltministerium dies aber. Das Lusengebiet und der Borkenkäfer Bis Mitte der 1990er Jahre verlief beinahe der gesamte Anstieg auf den Lusen (bis kurz vor das Blockmeer) im schattigen Misch- bzw. Nadelwald. Ab 1995 fielen jedoch weite Teile des alten Bergfichtenwaldes dem Borkenkäfer zum Opfer. Dem Betrachter bietet sich vom Lusengipfel aus ein Bild, in dem immer noch die abgestorbenen Nadelbäume dominieren. Für viele Besucher des Nationalparks wirkt dieses Bild des augenscheinlich "toten Waldes" befremdlich. Die Nationalparkverwaltung hat sich jedoch dafür entschieden, kein Totholz aus dem betroffenen Gebiet zu entfernen. Sie vertritt die Philosophie "Natur Natur sein lassen". Es sterbe nicht der Wald, sondern nur seine alten Individuen. Im Schutze der toten Bäume wächst bereits ein neuer Wald zu einem europaweit einzigartigen wilden Wald nach. Der Erlebnisweg "Hochwaldsteig" am Sommerweg gibt Einblicke in diese natürliche Waldentwicklung.
